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Administrator
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Beigetreten: 15.02.2010 02:52:30
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da es hier einige probleme mit lenkrad und shift gibt, möchte ich euch mal meinen lösungsansatz vorstellen:

nach weit über 50 testrunden auf spa habe ich eine wirklich sehr gute konfiguration für mich gefunden:

die steuerung ist super, ihr müsst nur leider wirklich viel zeit aufwenden, um sie richtig gut einzustellen. danach fühlt es sich so an, als würdet ihr ein richtiges auto fahren.

ohne ***, ich kann die karre auf den zentimeter genau bewegen - bei allen geschwindigkeiten.

lenkrad: logitech formula (zwei pedale, also leider keine kupplung)

einstellungen:

Totzone Lenkung: 2%

Totzone Beschleunigen: 0 %

Totzone Bremsen: 0%

Totzone Kupplung: N/A

Empfindlichkeit Lenkung: 37%

Empfindlichkeit Beschleunigen: 0%

Empfindlichkeit Bremsen: 0%

Empfindlichkeit Kupplung: N/A

geschwindigkeitsabhängige Lenkung 75%

Umgekehrt Schalten: Aus

Bla Y-achse: normal





folgender maßen bin ich vorgegangen:

ganz wichtig ist eine vernünftige sitzposition.

perfekt wäre: bein ist beim durchtreten des pedals zu 90% gestreckt. rücken liegt an der lehne an, bei ausgestreckten unterarmen liegen die handgelenke auf dem lenkrad auf.



nun zum digitalen:

als erstes müsst ihr die werte für bremsen und beschleunigen einstellen. bei mir sind die werte voneinander abhängig, also immer identisch. ich habe einfach nur am start geguckt, wie am besten die drehzahlen bestimmen und halten kann. dabei kam 0% raus, also ein lineares mapping.



als nächstes sucht ihr euch eine strecke aus, die ihr gut kennt. für mich war das spa, weil ich die sehr viel in der demo gezockt hab. außerdem hat spa langsame nd schnelle kurven und lange geraden, also alles, was möglich ist.

als erstes ist es hilfreich die totzone der lenkung festlegen. mein lenkrad ist gebraucht und etwas ausgeleirt, somit komme ich auf 2%.



nun befasst ihr euch mit der empfindlichkeit. probiert zuerst 50%. das ist der ausgangswert.

dann dreht ihr ein paar runden, um ein gefühl zu bekommen (das ist wichtig, weil wir ja dann den unterschied messen wollen). am anfang könnt ihr die rennen abbrechen, aber für später benötigen wir die rundenzeiten - da müsst ihr dann zuende fahren, also nehmt nicht zu viele runden (ca 3).

habt ihr so langsam ein gefühl, probiert 0% und dann 100%. danach machen wir eine binäre suche

fühlt sich 100% besser an als 0% stellen wir auf 75%, andernfalls auf 25%. jetzt solltet ihr schon eine spürbare verbesserung bemerken. ab jetzt könnt ihr auch schonmal auf die rundenzeiten achten. als nächstes 12, 37, 62 oder 87, anch folgendem muster:

höhere werte führen zu übersteuern -> ihr lenkt also zu viel ein und fahrt z.b. unbeabsichtigt an die innere leitplanke. also müsst ihr einen kleineren wert nehmen.

ist der wert zu niedrig, dann untersteuert ihr. dabei fühlt sich das auto sehr schwer an und ihr driftet in der kurve unbeabsichtigt nach außen.



wenn ihr das hinbekommen habt, dann fühlt sich das auto schon sensationell an nun braucht ihr nur noch die geschwindigkeitsabhängige lenkung einstellen.

dabei stellt sich zuerst die frage "warum eigentlich?"

auf geraden bei hohen geschwindigkeiten wird das auto durch zu starke lenkbewegungen instabil. passiert euch das, dann ist der wert zu NIEDRIG! deswegen wird bei hohen geschwindigkeiten eine kleinere übersetzung gewählt. z.B. was bei 10kmh 30° sind, sind bei 100 kmh nur 15°. das hat eigentlich fast jedes aktuellen auto (außer ihr fahr nen dacia )

ich schlage hier einen ausgangswert von 75% vor (der hat sich bei mir als perfekt herausgestellt), ihr könnt natürlich auch bei 50% anfangen.

hier müsst ihr dem besten wert zwischen schnellen kurven und stabilem fahrverhalten auf der gerade finden.

mit einem niedrigen wert lassen sich schnelle und mittelschnelle kurven präziser nehmen (und somit auch schneller). aber das auto wird auf der geraden instabil, da bereits kleine lenkbewegungen viel auswirungen haben.

ein hoher wert verschafft euch mehr stabilität auf der geraden, aber ihr müsste nege kurven langsamer durchfahren.

habt ihr das alles eingestellt, macht shift sehr viel spaß.

___________________
Original: kosh0r

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Administrator
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Beigetreten: 15.02.2010 02:52:30
Beiträge: 1745
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kosh0r:

mit einem niedrigeneren wert lassen sich schnelle und mittelschnelle kurven präziser nehmen (und somit auch schneller).

höhere werte machen das auto auf der geraden instabil, da bereits kleine lenkbewegungen viel auswirungen haben.

Sorry das ich korrigieren muss aber du hast dich verschrieben: bei der geschwindigkeitsabhängigen Lenkung generiert ein hoher Wert mehr Stabilität auf schnellen Kurven. Ein kleiner Wert oder 0% ergäbe überhaupt keine angepasste Lenkung und somit eine sehr empfindliche Lenkung. mfg RoCK5T34DY

_________________
Original: Swishy2010

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Einsteiger

Beigetreten: 03.03.2010 09:00:22
Beiträge: 5
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was bei 10kmh 30? sind, sind bei 100 kmh nur 15?. das hat eigentlich fast jedes aktuellen auto (au?er ihr fahr nen dacia


Das stimmt so natürlich nicht! Bei keinem mir bekannten Auto ist das Verhältnis zwischen Lenkeinschlag des Lenkrades und der Räder von der Geschwindigkeit abhängig - wie soll das funktionieren? Die Übersetzung des Lenkgetriebes ändert sich ja nicht dynamisch!

Richtig wäre, das sich die Kraft zum Drehen des Lenkrades mit steigender Geschwindigkeit vergrößert. Das liegt bei Autos ohne Servolenkung zum größten Teil an der Rotation der Räder. Je schneller sich die Räder drehen desto stabiler laufen sie und lassen sich nicht so einfach aus ihrer vorgegebenen Spur bewegen.
Bei Autos mit Servolenkung kann die unterstützende Kraft abhängig von der Geschwindigkeit oder der Motordrehzahl variert werden. Hierbei gilt, daß mit zunehmender Geschwindigkeit oder Motordrehzahl die unterstützende Kraft der Servolenkung abnimmt um das Auto somit bei höherer Geschwindigkeit wieder stabil zu machen. Wäre schon Übel wenn man bei 250 km/h das Lenkrad genauso leicht von Anschlag zu Anschlag drehen könnte wie im Stand oder beim Einparken ...

Bei einem Simulator sollten m.E. die Kräfte möglichst durch das Feedback des Lenkrades simuliert werden um in schnellen Passagen nicht hin und her zu springen. Zur Unterstützung oder bei fehlendem Feedback kann man durch die dynamische Lenkkorrektur ein wenig ein realistisches Lenkgefühl vermitteln.
Wir "dummen" Menschen können nicht gut zwischen größerer Lenkraft oder größerem Lenkeinschlag unterscheiden. Dadurch passt das Gefühl des echten Lenkens auch ohne gutes Feedback System aber geändertem Leinkeinschlag wieder einigermaßen.

Ich fand deinen Artikel übrigens gut, wird dadurch doch jedem Bewusst daß es nicht die ideale Einstellung gibt. Jeder muß sich die Mühe machen und sein Lenkrad für sich persönlich einstellen. Mit deiner Anleitung sollte es jeder hinkriegen - und darum gehts ja auch!

Dieser Beitrag wurde 1-mal geändert, zuletzt: 31.03.2010 13:36:38


Einsteiger

Beigetreten: 17.08.2010 11:34:21
Beiträge: 1
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Hi ...

werde das mal ausprobieren....

habe allerdings ein Driving Force Pro.

kannst mir zufällig noch verraten warum das gas so spät reagiert wenn ich versuche die drehzahlgleichmäßig nach oben zu fahren?
hab schon alles mögliche versucht...

Einsteiger

Beigetreten: 24.04.2011 20:24:02
Beiträge: 1
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Habe das gleiche Problem mit dem Gaspedal drehzahl lässt sich nicht genau einstellen. Irgendwelche Tips ?
Habe den Driving Force GT von Logi

Achja und 900° im Profiler eingestellt bei der PS3 weiss ich nicht wo man das einstellen kann. Ich denke das geht nur beim PC. Und unter Tuning Lenkbeschleunigung auf voll. Fehlt jetzt nur noch Spur und winkel etc.

Diese Einstellungen sind sehr gut aber leider klappt es mit dem Gaspedal nicht so wie ich es gerne hätte.
Wahrscheinlich hatten die Entwickler Schuhe an und haben ständig auf und ab gedrückt bis sie halbgas fahren konnten
Ich habe es nochmal mit einem anderen unabhängigen Spiel Rfactor ausprobiert und kann sagen ultra realistisches fahrgefühl, das heisst es liegt nicht an Hardware. Scheint ein Softwareproblem von Shift zu sein.

Dieser Beitrag wurde 2-mal geändert, zuletzt: 25.04.2011 14:45:22

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